Sanfte Renovation

Ein altes Wohnhaus mit integrierter Arztpraxis wurde vollumfänglich renoviert und mit einem Erweiterungsbau ergänzt. Damit entstand das erste Hospiz der Zentralschweiz mit 12 stationären Betten, einem Tageshospiz mit 8 Plätzen sowie einer Beratungspraxis für die palliative Behandlung.

Wohnhaus
Im Innenhof wurde ein einstöckiger Pavillon in Holzbauweise mit 12 Zimmern erstellt.
Hospiz Zentralschweiz, Luzern
Ein altes Wohnhaus mit integrierter Arztpraxis wurde vollumfänglich renoviert und mit einem Erweiterungsbau ergänzt. Damit entstand das erste Hospiz der Zentralschweiz mit 12 stationären Betten, einem Tageshospiz mit 8 Plätzen sowie einer Beratungspraxis für die palliative Behandlung.

Das ursprüngliche Gebäude – ein Wohnhaus mit integrierter Arztpraxis – hat der damalige Luzerner Architekt Josef Gasser 1959 erbaut. Dabei liess er sich vom bekannten US-amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright inspirieren: insbesondere durch den von Wright geprägten Präriestil, der Bezug auf die breite, flache Landschaft im mittleren Westen der USA nimmt. Entsprechend zeichnet sich die Architektur durch eine offene Raumgestaltung, eine horizontale, flächige Ausrichtung und den Einsatz natürlicher Materialien aus. In Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege des Kantons Luzern wurde ein umsichtiger Weg für den Umgang mit dem schützenswerten Gebäude gefunden.

Minimale Eingriffe

Am äusseren Erscheinungsbild des bestehenden Klinkerbaus wurde bei der Sanierung wenig geändert. Eingriffe am äusseren Erscheinungsbild des Hauses wurden nur Richtung Garten realisiert, wo die Stiftung den Anbau erstellen liess. Die Raumaufteilung und -nutzung wurde für die notwendigen Gemeinschafts-, Administrations-, Praxis- und Pflegeräume angepasst. Im bestehenden Obergeschoss entstanden Arbeitsräume, Gästezimmer und ein Raum der Stille. Erschlossen ist das ganze Haus neu mit einem Lift.

Pavillonartiger Holzbau für stationäres Hospiz

Im Innenhof wurde ein einstöckiger Pavillon in Holzbauweise mit 12 Zimmern erstellt. Jedes Zimmer verfügt über eine eigene Nasszelle und gewährt den Blick in den Garten. Die zwei Gebäude sind durch einen Gang verbunden, der den neuen Innenhof umschliesst. Der Pavillon ist unterkellert und an das bestehende Gebäude unterirdisch angebunden. Für ein harmonisches Erscheinungsbild wurde der Neubau mit einer Klinkerstein- und Holzfassade sowie einem Dachrand aus vorpatiniertem Kupfer realisiert.

Die Renggli AG begleitete die Stiftung Hospiz Zentralschweiz als Generalplanerin. Als Teil des Planungsteams hat sie die Architektur mitentworfen und die anspruchsvollen Fachgebiete und beteiligten Partner koordiniert. Im Projekt wirkte die Renggli AG zudem als Totalunternehmerin.

renggli.swiss

Wohnhaus
Die Raumaufteilung und -nutzung wurde für die notwendigen Gemeinschafts-, Administrations-, Praxis- und Pflegeräume angepasst. Im bestehenden Obergeschoss entstanden Arbeitsräume, Gästezimmer und ein Raum der Stille.
Wohnhaus
Wohnhaus
Wohnhaus
Das 1959 erbaute Ursprungsgebäude weckt Erinnerungen an den Präriestil von Frank Lloyd Wright.
Wohnhaus
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