Leicht, facettiert, elegant
Elegant facettiert spannt sich eine gläserne Haut scheinbar schwerelos über die repräsentative Hauptfassade des neuen Stade de la Tuilière in Lausanne. Konstruktiv besteht die Fassade aus einer inneren, zwischen die Geschosse gespannten Funktionsfassade und aus dem am Dachrand aufgehängten äusseren Fassadenkleid, das die optische Wirkung eines gläsernen Vorhangs erzielt.

Architectes :mlzd + Sollberger Boegli
Ingenieurs: Dr. Luechinger Meyer, Zurich
Formschlüssig gelagert
Die Fassadenspezialisten von Lüchinger+Meyer entwickelten und projektierten den Glasvorhang in enger Zusammen-arbeit mit :mlzd und Sollberger Bögli Architekten. Strukturell sind die grossformatigen Verbundsicherheitsglasscheiben mittels Adapterprofilen auf das innenseitige stählerne Hängewerk geklebt. Vertikal sind die Gläser durch die Ausbildung von Stufen im Glasaufbau, die von aussen nicht sichtbar sind, formschlüssig gelagert. Aufgrund der geschickten Konstruktion und Funktionszuordnung der inneren und äusseren Fassadenschichten sowie des dazwischen liegenden Hängewerks mit Wartungsstegen steht das vorhangartige, gläserne Erscheinungsbild im Einklang mit den Nutzungs- und Wartungsanforderungen.

