Dämmplatte für den Brandschutz

Flumroc hat eine neue Dämmplatte für den Brandschutz bei brennbaren Bekleidungen im Holzbau und bei geringen Gebäudeabständen entwickelt. Dissco besitzt alle Eigenschaften der Flumroc-Steinwolle und bietet Sicherheit im Brandschutz.

Flumroc Dämmplatte Dissco

Flumroc hat eine neue Dämmplatte für den Brandschutz bei brennbaren Bekleidungen im Holzbau und bei geringen Gebäudeabständen entwickelt. Dissco besitzt alle Eigenschaften der Flumroc-Steinwolle und bietet Sicherheit im Brandschutz.Bei Gebäuden mittlerer Höhe mit brennbaren Bekleidungen gelten strengere Vorschriften für den Brandschutz. Die neue Dämmplatte Dissco von Flumroc erfüllt die Anforderungen an Dämmschutzschichten RF1. Sie kann in Kombination mit einer Flumroc-Dämmplatte 1 oder Solo in der Ständerkonstruktion bei hinterlüfteten Fassaden mit brennbaren Bekleidungen für den Brandschutz eingesetzt werden.

Die Dämmplatte ist auf allen Seiten mit Nut und Kamm ausgerüstet, grossformatig erhältlich und ermöglicht eine einfache Montage. Sie wird mit Breitrückenklammern auf die Holzkonstruktion geklammert. Wie alle Flumroc-Steinwolldämmplatten ist Dissco formstabil, in der höchsten Brandschutz-Klassifizierung (A1) eingestuft und nicht brennbar. Das Verarbeitungshandbuch ist kostenlos und kann auf der Flumroc-Website heruntergeladen oder bestellt werden.

flumroc.ch

Effektive Innenwärmedämmung

Energetische Sanierungen werden in der Schweiz immer wichtiger. Diese ökologischen Massnahmen können jedoch bei denkmalgeschützten Gebäuden oder auch aus Platzmangel nicht immer mit Aussenwärmedämmsystemen durchgeführt werden.

Innenwärmedämmung

Innenwärmedämmungen mit Albatherm-Verbundplatten sind eine sichere und effiziente Alternative zu Aussenwärmedämmsystemen.Energetische Sanierungen werden in der Schweiz immer wichtiger. Diese ökologischen Massnahmen können jedoch bei denkmalgeschützten Gebäuden oder auch aus Platzmangel nicht immer mit Aussenwärmedämmsystemen durchgeführt werden. In solchen Fällen sind die Innenwärmedämmungen mit Albatherm-Verbundplatten sinnvoll. Mit dem effizienten Trockenbausystem aus Schweizer Vollgips werden deutliche Energie- und Kosteneinsparungen erzielt und die Vorgaben der SIA-Normen bezüglich Dämmung optimal erfüllt. Zudem sind mit Albatherm äusserst hochwertige Oberflächen bezüglich Ästhetik und Langlebigkeit möglich.

www.rigips.ch/albatherm

Viel Know-how in kurzer Zeit

Unter dem Slogan «Wo man schaut, bevor man baut» präsentierten sich auf zwei Etagen der Messe Zürich 250 Aussteller.

Bauen & Modernisieren
Seit 1969 zieht die «Bauen & Modernisieren» Private und Fachleute an. Sie ist die älteste Schweizer Messe für das Bauen und das Erneuern in der Schweiz.
Unter dem Slogan «Wo man schaut, bevor man baut» präsentierten sich auf zwei Etagen der Messe Zürich 250 Aussteller.

Rund 19 000 Interessenten kamen zur Jubiläumsausgabe der «Bauen & Modernisieren». Themenbezogene, zielgerichtete Besuche, oft nur mit kurzer Verweildauer in den Hallen, scheinen ein Trend zu sein. Dazu trugen das neue Konzept einer kompakten Messe auf zwei Ebenen und die in den Hallen integrierten, offenen Foren bei. Damit waren auch die Rahmenveranstaltungen Forum Architektur, Smart Home, die beiden HEV-Bauherrenseminare wie auch die Fachvorträge leichter zugänglich.Im Forum Architektur wurde unter anderem die städtebauliche Verdichtung behandelt. Thomas Stoiber vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) widmete sich der aktuellen Hitzeproblematik von Agglomerationen. Auf die Frage «Wie wollen wir Verdichtung gestalten, und welche städtebaulichen Massnahmen sind dafür notwendig?» nannte Stoiber unter anderem die Erhaltung von wichtigen Korridoren für den Luftaustausch und von Grünanlagen sowie den verstärkten Einsatz von Dach- und Fassadenbegrünungen.

Komplexer Prozess

Über die Potenziale von 2000-Watt-Arealen, mit denen ein nachhaltiger Umgang mit Energie und Ressourcen sowie eine Reduktion der Treibhausgasemissionen anvisiert werden, referierte Daniel Kellerberger von Intep. Der derzeitige Trend zu Wärmepumpen – bei Neubauten und beim Ersatz bestehender Heizsysteme – wurde in den Fachveranstaltungen ebenfalls thematisiert. Die Wahl des idealen Heizsystems ist ein komplexer Prozess, dem eine intensive Analyse von Investitions- und Betriebskosten am individuellen Gebäude vorausgeht.

Eine bis zur letzten Minute spannende Podiumsveranstaltung erlebten die Zuhörer am Samstag zum aktuellen Thema Öl / Gas oder erneuerbare Energien beim Heizungsersatz. Wichtiges Fazit der Veranstaltung war, dass ein Heizungsersatz immer eine Gesamtbetrachtung nötig mache, weil die Investition das eine, die Betriebskosten das andere seien – und es lohne sich, sich frühzeitig bei einem regionalen Energieberater oder Geak-Experten beraten zu lassen.

Fast jede grosse Automarke ergänzt ihre Flotte mit mindestens einem reinen Elektromodell. Die Akkus dieser Gefährte wollen täglich aufgeladen werden, und das natürlich auf dem privaten Grundstück oder in der Einstellhalle der Wohnsiedlung. Das Sonderthema Elektromobilität nahm sich dieser Thematik an.

bauen-modernisieren.ch

Badarchitekten
Neues und Intelligentes zeigten innovative Badanbieter und die Badarchitekten von BadeWelten in stimmungsvollen Wohnlandschaften.
Für eine Küche
Für eine Küche, die wirklich Freude macht, sind Handwerk, Planungssicherheit und ein grosses Wissen zur Materialvielfalt gefragt.

Schwimmbad und Wellness an der «aquanale»

Vom 5. bis zum 8. November präsentiert die «aquanale», die internationale Fachmesse für Sauna, Pool und Ambiente, umfassend Innovationen und Produkte aus allen Segmenten der Schwimmbad- und Wellnessbranche.

aquanale

Vom 5. bis zum 8. November präsentiert die «aquanale», die internationale Fachmesse für Sauna, Pool und Ambiente, umfassend Innovationen und Produkte aus allen Segmenten der Schwimmbad- und Wellnessbranche. Es werden rund 320 ausstellende Unternehmen aus über 25 Ländern in Köln erwartet. Abgerundet wird das Themenspektrum der «aquanale» durch ein aussergewöhnliches Event-, Kongress- und Workshop-Programm, das vor allem mit dem 8. internationalen Schwimmbad- und Wellnessforum wichtige Impulse setzt.Das Forum bildet die inhaltliche Klammer zwischen den Themen und Fragen aus dem privaten und öffentlichen Schwimmbad- und Saunabereich. Ökonomische Nachhaltigkeit steht deshalb auch auf der Agenda des internationalen Schwimmbad- und Wellnessforums, des Kongressprogramms der «aquanale». Und es geht auch um die Auswahl passender Betreibermodelle für öffentliche Anlagen. Aber auch Zukunftstrends spielen eine wichtige Rolle, ebenso wie die Herausforderungen durch die alternde Gesellschaft, durch die zunehmende Urbanisierung, durch die stärker werdende Individualisierung und durch die Auswirkungen des Klimawandels.

Unter dem Titel 96º zeigt die European Waterpark Association in Zusammenarbeit mit der Koelnmesse GmbH an der «aquanale» eine Sonderausstellung, die sich mit neuen Attraktionen für Sauna- und Wellnesslandschaften in Freizeitbädern und Thermen befasst. Der bewusst zweideutige Titel – in Celsius entspricht der Wert annähernd dem Siedepunkt von Wasser und der höchsten Temperatur in finnischen Saunen und in Fahrenheit der Temperatur des menschlichen Körpers – spielt darauf an, dass die Besucher von Freizeitbädern und Thermen – und hier vor allem der Wellnessbereiche – immer neue Reize, Spannungsbögen und Erlebnisangebote erfahren. Deshalb werden in der Sonderschau Innovationen im Saunabau ebenso vorgestellt wie die Anwendung von Kältetherapien und deren Inszenierung in Wellnesswelten.

aquanale.de

aquanale

Neue Hüllen für alte Hallen

Viele Schweizer Sport- und Industriehallen müssen saniert werden. Forschende der Hochschule Luzern haben eine textile Dämmung entwickelt, die das Verfahren vereinfacht.

textile Dämmung
Daniel Wehrli mit einem Modell des Dämmelements der Variante Schirm. Fotos: HSLU/ Priska Ketterer
Textile Dämmung
Viele Schweizer Sport- und Industriehallen müssen saniert werden. Forschende der Hochschule Luzern haben eine textile Dämmung entwickelt, die das Verfahren vereinfacht.

In der Schweiz gibt es Tausende Hallenbäder, Tennisanlagen und Turnhallen. Viele sind alt und schlecht isoliert und müssten vor allem energetisch saniert werden. Das war bisher aufwendig und teuer. Doch im Rahmen der Projektreihe «Texlining» entwickelten Designerinnen und Architekten der Hochschule Luzern mit Partnern aus der Bauwirtschaft eine textilbasierte Dämmung, die den Sanierungsprozess revolutionieren könnte.Prototypen hängen zu Demonstrationszwecken in einer Gewerbehalle des Membranspezialisten und Hauptwirtschaftspartners HP Gasser AG in Lungern. Sie sind für Interessenten auf Anmeldung einsehbar.

Textilschichten mit wärmedämmendem Granulat gefüllt

Das Revolutionäre an der textilen Dämmung ist die ungewöhnliche Kombination der Materialien: «Die einzelnen Elemente bestehen aus zwei Textilschichten, die je nach Variante mit einer einblasbaren Wärmedämmung aus Steinwolle, Zellulose aus Altpapier oder Steinwolldämmplatten gefüllt werden», erläutert Daniel Wehrli von der Forschungsgruppe Produkt & Textil der Hochschule Luzern. Die Forschenden setzen auf ein feuerfestes Glasfasergewebe, wie es in der Luft- und Raumfahrt oder im Bootsbau zum Einsatz kommt. Eine direkt auf das Glasfasergewebe aufgebrachte transparente Folie dient als Dampfbremse und schützt das Dämmmaterial vor zu viel Feuchtigkeit.

Die neue Technik kann die Sanierungen stark verkürzen; die Arbeiten dauern nur noch einige Tage statt Wochen oder sogar Monate wie bis anhin. «Unsere Elemente weisen ähnlich gute wärmedämmende Eigenschaften auf wie handelsübliche Dämmplatten», so Wehrli. «Die Textilschichten werden für jede Halle individuell entworfen, vorproduziert, an Decken und Wände gehängt und vor Ort mit wärmedämmendem Granulat gefüllt.»

Dämmung auch für ästhetische Wirkung nutzbar

Das Texlining-Team hat drei Dämmelementvarianten geschaffen, die sich in Form, Gewicht, Aufhängung und Preis unterscheiden, und jede Variante kann für spezielle Gebäudetypen eingesetzt werden. So eignet sich die Variante «Kissen» für Massivbauten aus Beton, «Baldachin» für Leichtbauten aus Stahl oder Holz und «Schirm» für Hallendecken in beiden Gebäudetypen.

«Der pyramidenförmige Schirm ist teurer als die anderen Varianten», erklärt Wehrli. «Dafür hat er das grösste Potenzial in puncto Design.» Weil eine textile Dämmung sichtbar bleibt, gibt sie Innenräumen eine ästhetische und haptische Qualität, die Architektinnen und Architekten gestalten können. Das Glasfasergewebe lässt sich auch mit Mustern und Farbverläufen bedrucken. «Decken und Wände müssen ja nicht zwangsläufig weiss sein.»

Hallen vor Leerstand und Abriss bewahren

Das Texlining-Team hat nicht nur die Dämmung entwickelt, sondern auch ihr Marktpotenzial analysiert. Für Wohnungen und Einfamilienhäuser kommen die Dämmelemente weniger infrage, weil sie für grossflächige Anwendungen ausgelegt sind. Die Analyse hat aber ergeben, dass damit mindestens 250 der rund 5000 Schweizer Sporthallen ausgestattet und 2000 alte Gewerbehallen zu Büro- oder Ausstellungsgebäuden umfunktioniert werden können. Daniel Wehrli: «So können wir die Hallen vor Leerstand und Abriss bewahren.»

hslu.ch

Stoff für die Energiewende

Schlecht isolierte Gebäude sind Energiefresser. Eine höhere Sanierungsrate ist folglich ein wichtiges Standbein der Energiestrategie 2050 des Bundes. Die Projektreihe «Texlining» der Departemente Design & Kunst und Technik & Architektur der Hochschule Luzern leistet einen Beitrag dazu. Sie wird von Innosuisse unterstützt.

textile Dämmung
Visualisierung einer textilsanierten Tennishalle.

Die passende Nuance Gold

Mit der Unterstützung durch die Karl Bubenhofer AG wurde das Ausbildungszentrum der Kantonspolizei Zürich zu einem ästhetischen Bau mit Glanz.

Bubenhofer AG
Die meisten Metallkomponenten im Innenbereich wurden mit der charakteristischen Goldbronze seidenmatt beschichtet. Fotos: architekturfotografie Sabrina Scheja
Pulverlacke
Mit der Unterstützung durch die Karl Bubenhofer AG wurde das Ausbildungszentrum der Kantonspolizei Zürich zu einem ästhetischen Bau mit Glanz.
Das seit 2019 genutzte, topmoderne Ausbildungszentrum Trockenloo der Kantonspolizei Zürich in Regensdorf ist technisch und architektonisch ein Meisterstück. Der geräumige Neubau mit drei Schiesshallen für das Pistolentraining und einem Trainingsraum für Selbstverteidigung ist mit modernster Technik ausgestattet. «Da die Anlage in einer Wohngegend steht, darf kein Schiesslärm nach aussen dringen. Dafür wurden die Wände extra dick gebaut und sechs überdimensionale Lüftungsanlagen mit speziellen Schalldämpfern eingebaut», erklärt Architekt Cyrill Denzler. Auch das umweltschonende Heizsystem und die Ausstattung für ein optimales Schiesstraining sind auf dem neuesten Stand der Technik.

Farbe unterstützt Ausdruckskraft und Harmonie der Architektur

In einem offenen Wettbewerb überzeugte das Architekturbüro Moos Giuliani Herrmann die Jury mit dem Projekt «Pulverdampf und Pistolenrauch». Cyrill Denzler plante vom ersten Strich das neue Gebäude und stellte es als Gesamtleiter bis zur Schlüsselübergabe fertig. Zentral waren bei der Planung die benutzerfreundliche Anordnung der Räume mit effizienter Wegführung und ein wirtschaftliches, massives Bausystem mit vorfabrizierten Betonelementen. Das klare Gesamtkonzept «form follows function» sollte aber auch ein gutes Mass Ästhetik enthalten. «Unser Ziel war es, eine Balance zwischen Nutzen und Atmosphäre sowie eine geschlossene Einheit zu schaffen. Dafür suchten wir nach Formen, Designelementen und Farben, die in Verbindung mit dem Schiessen stehen», so Cyrill Denzler. Daraus entwickelte sich das «gelochte» Schriftbild, das Einschusslöcher versinnbildlicht, sowie die goldene Farbe der Metallteile, die das Material der Patronenhülsen aufnimmt. Den richtigen Goldton zur Pulverlackierung der Metallkomponenten zu finden, sollte sich als Knacknuss erweisen. Verschiedenste Metallbauer, Beschichter und Farblieferanten wurden angefragt. Aber niemand lieferte den Architekten die Nuance Gold, die ihren klaren Vorstellungen entsprach. Als sie schon fast aufgegeben hatten, brachte die projektbezogene Beratung der Karl Bubenhofer AG doch noch das gewünschte Resultat.

Der «goldrichtige» Pulverlack

Mario Füglistaler, Projekt-Key-Account-Manager bei der Karl Bubenhofer AG, begleitete die zielführende Suche. Im persönlichen Gespräch mit dem Architekten wurden dessen Wünsche und visuelle Vorstellungen so exakt aufgenommen, dass der gesuchte Goldton definiert werden konnte. Daraus wurde punktgenau der Farbeffekt rezeptiert, den Cyrill Denzler vor Augen hatte. Und den «goldrichtigen» Pulverlack hatte Kabe Farben parat. Die Karl Bubenhofer AG nutzte das Polyflex-Pulverlacksystem mit dem Produkt PES-135 (Metallic gebondet, verlaufend, seidenmatt) in Goldbronze, das in der gewünschten Rezeptur hergestellt wurde. Als Decklack kam seidenmattes, transparentes Polyflex-Polyurethanpulver zum Einsatz. Dieses überzeugt mit überragender Licht- und Wetterbeständigkeit, optimalem Verlauf und guter Mechanik. Der letzte Punkt ist bei öffentlichen Gebäuden ein grosser Vorteil, da dort nicht immer zimperlich mit der Einrichtung umgegangen wird.

Für ein optimales Resultat ist eine ausgewiesene Beschichtungserfahrung unabdingbar. Die Zollinger Thermobeschichtungen AG in Tegerfelden, Aargau, war für diese anspruchsvolle Aufgabe der richtige Partner. Die von Zollinger goldfarben beschichteten Metalltüren, Türzargen, Fensterrahmen, Deckenpaneelen und Kleiderhaken harmonieren in ausgewogener Farbensprache mit den Betonwänden und Holzapplikationen. Je nach Lichteinfall und -quelle spielt die Pulverbeschichtung in verschiedenen Nuancen, ohne jedoch visuell zu dominieren. Der Goldton gibt der nüchternen Trainingsanlage eine spezielle wärmende Note. Auch das von Cyrill Denzler entwickelte Lochschriftbild kommt auf den Oberflächen in Gold besonders gut zur Geltung.

kabe-farben.ch

Bubenhofer AG
Der Goldton gibt der Trainingsanlage eine spezielle wärmende Note.
Bubenhofer AG

Hinterlüftete Fassaden

Nebst architektonischer Gestaltungsfreiheit bieten hinterlüftete Fassaden auch Möglichkeiten für optimierte Wärmedämmsysteme.

Wärmedämmsysteme grafik
Nebst architektonischer Gestaltungsfreiheit bieten hinterlüftete Fassaden auch Möglichkeiten für optimierte Wärmedämmsysteme.
Der Schweizerische Fachverband für hinterlüftete Fassaden (SFHF) will die Vorteile moderner, hinterlüfteter Fassaden (VHF) dem Architekten, dem Planer, dem Verarbeiter und dem Bauherrn näherbringen und deren Fachwissen darüber durch Informationen, Fachberatungen und Fachtagungen kontinuierlich steigern. Er erarbeitet Richtlinien und Empfehlungen und berät die SIA-Kommission.Nebst architektonischer Gestaltungsfreiheit bieten hinterlüftete Fassaden auch Möglichkeiten, optimierte Wärmedämmsysteme zu implementieren, neuerdings sogar in Kombination mit Photovoltaik in der Fassade. Ein tiefer Energieaufwand dank minimiertem Wärmefluss – im Winter von innen nach aussen und im Sommer in umgekehrter Richtung – ist in Zeiten der vertieften Klimasensibilität fast schon ein Muss.

Ein weiterer Punkt, der für die VHF spricht, ist der Schallschutz. Die hohe Absorbtionsfähigkeit mineralischer Dämmstoffe in Verbindung mit Bekleidungen, die eine gewisse Eigenmasse aufweisen, ist, schalltechnisch gesehen, ein grosser Vorteil.

Und last, but not least sind VHF-Systeme robust und langlebig – praktisch ohne Schadenanfälligkeit und wartungsfrei. Das ist die direkte Folge der konstruktiven Trennung von Bekleidung und Dämmung, die erst noch einen ausgezeichneten Witterungsschutz garantiert. Und nach einer langen Lebenszeit kann eine hinterlüftete Fassade in Einzelteilen abgebaut und recycelt werden.

Aktuelle Entwicklung

Zirka 20 Prozent aller Gebäude in der Schweiz werden mit VHF- Systemen eingekleidet, Tendenz steigend. Derzeit liegen Faserzement, Verbundwerkstoffe und Blech jeglicher Form im Trend. Auch Fassadenbekleidungen aus Terrakottaprodukten bieten derzeit viel Raum für Kreativität. Seit einiger Zeit können zudem Projekte mit Photovoltaikfassaden realisiert werden, da die Module selbst zusehends attraktiv gestaltet werden können. Wir stellen auch fest, dass immer wieder verschiedene Materialien miteinander kombiniert und dreidimensional angeordnet werden.

In der Schweiz gibt es aber auch einen grossen Bestand an Altbauten, die dringend energetisch und / oder optisch erneuert werden müssen. Dafür eignet sich das System der vorgehängten hinterlüfteten Fassade hervorragend.

Heutzutage dienen Fassaden nicht mehr nur als Schutz vor dem Wetter, sondern sind zunehmend auch ein funktionelles Element zur Energiegewinnung, Werbefläche oder werden zur Beschattung genutzt.

Letztlich geht es immer darum, Bauherren und Investoren ökonomisch und ökologisch optimierte Lösungen anbieten zu können, der Architektur den grösstmöglichen Gestaltungsfreiraum zu bieten sowie Planer und Fassadenbauer fit zu machen für eine fachgerechte Ausführung. Der SFHF hat es sich zum Ziel gesetzt, die Zukunft der VHF massgeblich positiv zu beeinflussen.

sfhf.ch

Konstruktionsaufbau der vorgehängten hinterlüfteten Fassaden.

1 Tragwerk

2 Wärmedämmung

3 Hinterlüftungsraum mit Luftstrom

4 Unterkonstruktion aus Metall / Holz

5 Fassadenbekleidung

Klebelösung für Bad- Accessoires

Die neu entwickelte Klebelösung Adesio von Bodenschatz ist einfach, sicher und flexibel.

Badaccessoires
Mit Adesio können Badaccessoires auch auf dünnen Wänden und Glas montiert werden.
Die neu entwickelte Klebelösung Adesio von Bodenschatz ist einfach, sicher und flexibel.

Architekten, Installateure und Bauherren haben neu die Wahl, ob sie kleben oder bohren wollen. Dank der Klebelösung Adesio von Bodenschatz können Badaccessoires der Linie Chic nun auch auf dünnen Wänden und Glas montiert werden. Wandplatten bleiben ebenso intakt wie verborgene Leitungen. Einfach, sicher, flexibel: Das ist die neu entwickelte Klebelösung Adesio von Bodenschatz. Einfach kleben, weil man nicht mehr bohren muss. Die Handwerker brauchen keine teuren Spezialbohrer mehr und machen weder Staub noch Lärm. Hochwertige Wandplatten bleiben intakt: Löcher sind keine mehr notwendig, und die Platten können nicht zerbrechen. Die Klebemontage ist für die meisten Accessoires der Linie Chic sowie für einige der Universalaccessoires von Bodenschatz möglich. Weitere Linien sind in Vorbereitung.

Neue Gestaltungsmöglichkeiten

Sicher ist die neue Lösung, weil die Badezimmerwände dicht bleiben. So gelangt niemals Wasser hinter die Wandplatten. Auch das Anbohren von Leitungen ist zu 100 Prozent ausgeschlossen. Und flexibel ist Adesio, weil damit Accessoires neu auch auf dünnen Wänden und sogar auf Glas befestigt werden können. Das eröffnet ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten. Bei Umbauten und Renovationen lässt sich der Klebeflansch schnell und rückstandsfrei mit einem Heissluftgebläse entfernen. Und sollte es doch nötig sein – beispielsweise bei ungeeigneten Untergründen –, dann kann immer noch konventionell gebohrt werden.

Gemeinsame Entwicklung

Bodenschatz hat die Klebelösung Adesio gemeinsam mit der Sika Schweiz AG und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) entwickelt. Der Spezialklebstoff von Sika garantiert eine hochwertige Klebeverbindung. Ausgiebige Tests der ZHAW im Labor und in mehreren Überbauungen bestätigen die Qualität, die Zuverlässigkeit und die Dauerhaftigkeit von Adesio. Zusätzliche Sicherheit bietet die DIN-Norm 2304-1, an der sich das Klebeverfahren orientiert. Ebenfalls an der Entwicklung beteiligt waren der Sanitärgrosshandel sowie Sanitärinstallateure.

adesio.ch
bodenschatz.ch

Badaccessoires
Bodenschatz hat die Klebelösung Adesio gemeinsam mit Sika, der ZHAW und Branchenpartnern entwickelt und langjährig erprobt.

Kubische Formen

Für die neue Waschbeckenserie hat sich Schmidlin einiges einfallen lassen. Im Mittelpunkt steht das kubisch geformte Becken mit seiner nutzerfreundlichen Tiefe. Die Becken sind als Wand-, Aufsatz-, Einlege- oder Unterbaubecken in unterschiedlichen Grössen erhältlich.

Schmidlin
Für die neue Waschbeckenserie hat sich Schmidlin einiges einfallen lassen. Im Mittelpunkt steht das kubisch geformte Becken mit seiner nutzerfreundlichen Tiefe. Die Becken sind als Wand-, Aufsatz-, Einlege- oder Unterbaubecken in unterschiedlichen Grössen erhältlich. Mit ihren frei wählbaren Ablagen links oder rechts bieten sie dem Nutzer im Singlehaushalt, genauso wie der Grossfamilie viel Platz für die unterschiedlichen Badutensilien. Die Becken sind aus glasiertem Titanstahl gefertigt. Ein Material, das sich im Alltag als sehr hygienisch und pflegeleicht erweist und das dank seiner Materialität auch den Einsatz von magnetischen Accessoires ermöglicht, wie zum Beispiel praktische Handtuchhalter für die Wandbecken sowie Zahngläser, Seifenschalen, Seifenspender und für besondere Wellnessstunden sogar magnetische Kerzenhalter. Optional sind die Waschbecken in verschiedenen Farben erhältlich, werden mit der wasser- und schmutzabweisenden Glasur Plus veredelt und können mit individuell platzierbaren Lochbohrungen für Armaturen, Seifenspender und Steckdosen versehen werden.Die Mero-Kollektion integriert eine Vielzahl an Waschbecken in unterschiedlichen Ausführungen und Grössen. Zusätzlich ist sie Teil des Vario-Sortiments und bietet deshalb Hand für die Umsetzung massgefertigter Lösungen. Alle Vario-Modelle können von einer Mindest- bis zur Maximalgrösse in Abständen von einem Zentimeter bestellt werden, was sich sowohl in Neubauten als auch bei Badrenovationen in älteren Gebäuden als grosser Vorteil erweisen kann.

schmidlin.ch

Schmidlin
Schmidlin

Gestaltungsvielfalt

Mit den VariForm-Waschtischen bietet Geberit Lösungen für öffentliche Sanitärräume und Waschplätze in Hotel- und Privatbädern. Zeitlos schön sind die VariForm-Waschtische mit einem besonders schlank geformten Rand gestaltet.

Geberit
Mit den VariForm-Waschtischen bietet Geberit Lösungen für öffentliche Sanitärräume und Waschplätze in Hotel- und Privatbädern. Zeitlos schön sind die VariForm-Waschtische mit einem besonders schlank geformten Rand gestaltet. Für noch mehr Gestaltungsspielraum sind die Geberit-Einbau- und -Aufsatzwaschtische mit und ohne Hahnlochbank erhältlich. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Armatur je nach Anforderung, Gestaltungswunsch und Bausituation als Standarmatur an der Keramik oder an der Unterbauplatte oder aber auch als Wandarmatur an der Vorwandinstallation zu befestigen.Alle Waschtische besitzen eine grosszügige Beckentiefe, was dem Benutzer mehr Raum und damit Waschkomfort bietet. Dank der Verwendung hochwertiger Sanitärkeramik ist die Oberfläche der Waschtische riss- und kratzfest sowie pflegeleicht und bleibt auch bei intensiver Nutzung langfristig ästhetisch.

geberit.ch

Qualität und Design

Sanitärräume in öffentlichen und halb öffentlichen Bereichen sollen mit einer repräsentativen Gestaltung den Charakter des Gebäudes widerspiegeln. Weitere wichtige Aspekte bei der Planung und Realisierung sind Atmosphäre, Wohlbefinden der Nutzer sowie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.

Sanitärräume

Sanitärräume in öffentlichen und halb öffentlichen Bereichen sollen mit einer repräsentativen Gestaltung den Charakter des Gebäudes widerspiegeln. Weitere wichtige Aspekte bei der Planung und Realisierung sind Atmosphäre, Wohlbefinden der Nutzer sowie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Das System 900 erfüllt diese Anforderungen optimal und überzeugt mit langlebigen Produkten und einer grossen Sortimentstiefe.Das Baukastenprinzip ermöglicht individuelle Planungen – seien es die sanitären Anlagen in Veranstaltungshäusern, sei es die Gestaltung repräsentativer Büroräume oder die Ausstattung normgerechter, barrierefreier Sanitärräume.

Die Spendersysteme und Accessoires von System 900 werden durch HeWi-Waschtische, -System-Armaturen, -Spiegel und sogar -Beschläge perfekt ergänzt.

Barrierefreie Sanitärräume stellen besondere Anforderungen an die Planung und die Ausstattung. Neben Bauverordnungen und Normen zur Barrierefreiheit gilt es, die individuellen Bedürfnisse und Kompetenzen der Nutzer zu berücksichtigen.

hewi.com

Alternativen zum Waschtisch in Weiss

Architekten, Planer und Bauherren können bei den Waschtischlösungen von Kaldewei zusätzlich zu den gängigen Sanitärfarben aus acht matten Farben wählen. Damit werden nahezu alle Varianten  – vom kompakten Handwaschtisch bis zum grosszügigen Doppelwaschtisch – zum «Perfect Match» für farbig emaillierte Kaldewei-Duschflächen und -Badewannen.

Kaldewei-Duschflächen

Architekten, Planer und Bauherren können bei den Waschtischlösungen von Kaldewei zusätzlich zu den gängigen Sanitärfarben aus acht matten Farben wählen. Damit werden nahezu alle Varianten  – vom kompakten Handwaschtisch bis zum grosszügigen Doppelwaschtisch – zum «Perfect Match» für farbig emaillierte Kaldewei-Duschflächen und -Badewannen.Nur wenn Funktionalität und Design Hand in Hand gehen, gelingt es, im Badezimmer zur Ruhe zu kommen und in Harmonie mit sich zu sein – ein Prinzip, das den Kaldewei-Badlösungen von Haus aus eigen ist. Ideal für kleine Bäder sind zum Beispiel der puristisch elegante Waschtisch Cono und die frei auf einem Unterschrank platzierbare Designikone Miena. Beide Waschtische schaffen Ablagefläche, ohne auf anspruchsvolles Design zu verzichten.

Über die verschiedenen Designlinien von Kaldewei hinweg unterstreichen die Farben der Kaldewei Coordinated Colours Collection den einzigartigen Charakter der Badlösungen und können Waschtische, Badewannen und Duschflächen perfekt den im Bad vorherrschenden Tönen anpassen. Farbig emaillierte Waschtische werten über das harmonische Zusammenspiel von Farbtönen den Raum auf. In den matten Grautönen, im soften Creme oder edlem Schwarz der Kaldewei-Farbwelt können sie aber auch im wirkungsvollen Kontrast zu den Badmöbeln stehen oder sich als Wandwaschtisch von der Boden- und Wandgestaltung dezent abheben.

kaldewei.ch

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