Aufwendige Sanierungsarbeiten
Architektonisch und betrieblich bildet der Erweiterungsbau mit dem Altbau eine Einheit, die den ebenfalls denkmalgeschützten Kursaal aus dem Jahr 1902 integriert.

Der 1904 erbaute und denkmalgeschützte «Europäische Hof» wird zum bestklassierten Hotel im Ferienort Engelberg OW umgebaut. Die teilweise aufwendigen Sanierungsarbeiten sehen auch das Versetzen und das Dämmen von zusätzlichen Stahlträgern vor.Architektonisch und betrieblich bildet der Erweiterungsbau mit dem Altbau eine Einheit, die den ebenfalls denkmalgeschützten Kursaal aus dem Jahr 1902 integriert. Die sichtbaren Fassadenelemente des historischen Bestands wurden beim Erweiterungsbau übernommen und in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege nachhaltig wie auch zeitgemäss interpretiert, damit das Hotel optisch zu einer Einheit wird. Die drei Vordächer dieses Neubaus – mit insgesamt 44 Laufmetern über dem Restaurant-, dem Bankett- und dem Kursaaleingang, der Anlieferung und dem Personaleingang – sollten ohne Aufhängung an die Hotelfassade angeschlossen werden. Mit dem Schöck-Isokorb Typ KS konnten die Konstruktionen trotz der hohen Schneelasten von bis zu 550 kg/m² mit einer freien Auskragung von 2,80 m realisiert werden. Gleichzeitig übernimmt der Isokorb mit seiner 80 mm starken Dämmung eine wichtige bauphysikalische Aufgabe, indem er Kältebrücken verhindert.
Im Altbau wurden zusätzlich zu den bestehenden Stahlträgern neue eingezogen und mittels Isokorb-Dämmelementen in der Aussenwand verankert und thermisch abgekoppelt. Auch die bestehenden Holzbalkenkonstruktionen hat man entlang den Aussenwänden auf LNP-Randprofile gestellt, die ebenfalls auf speziellen Schöck-Kragplattenanschlüssen lagern. Dadurch konnten alle potenziellen Kältebrücken zwischen Gebäudehülle und Innenbereich unterbunden werden, und damit auch die Kondensatbildung, die langfristig erhebliche Bauschäden verursachen kann.

