Ein einzigartiges Silikatsystem

Das System «Novalith» ermöglichte vor fast 20 Jahren erstmals den problemlosen Einsatz mineralischer Beschichtungsstoffe auf organischen Untergründen. Es vereint die Witterungsbeständigkeit wasserglasgebundener Beschichtungssysteme mit der universellen Einsetzbarkeit dispersions- oder silikonharzgebundener Systeme.

Novalith
«Drachenburg» in Gottlieben.
Das System «Novalith» ermöglichte vor fast 20 Jahren erstmals den problemlosen Einsatz mineralischer Beschichtungsstoffe auf organischen Untergründen. Es vereint die Witterungsbeständigkeit wasserglasgebundener Beschichtungssysteme mit der universellen Einsetzbarkeit dispersions- oder silikonharzgebundener Systeme.

Ausgangsmaterial für alle Farben und Deckputze von «Novalith» ist Wasserglas. Durch ein spezielles Herstellungsverfahren wird jedoch der Alkaligehalt des Bindemittels reduziert und die gelöste Kieselsäure in nanoskalige Polysilikate mit Teilchengrössen zwischen 10 und 100 Nanometern überführt. Durch diese «Vorverkieselung» werden alkaliarme Beschichtungsstoffe produziert, welche die bisherigen Anwendungsprobleme wasserglasgebundener Beschichtungsstoffe weitgehend ausschliessen.

Nanotechnologien

Da das eingesetzte Bindemittel aus nanoskaligen Partikeln mit Teilchengrössen zwischen 10 und 100 Nanometern besteht, können «Novalith»-Beschichtungen per Definition als Nanotechnologieprodukte bezeichnet werden. Von den Silikatfarben ist bekannt, dass sich eine leichte und gewünschte Kreidung durchaus positiv auf das Anschmutzverhalten auswirken kann, da mit der abkreidenden Beschichtung auch anhaftender Schmutz abgewaschen wird. Sie wird deshalb auch als Edelkreidung bezeichnet.

Positive Beeinflussung des Feuchtehaushaltes

Alle «Novalith»-Systeme weisen eine sehr hohe Wasserdampfdurchlässigkeit auf. Die Wasserdurchlässigkeitsrate ist mittel bis gering, was im Zusammenspiel mit der hervorragenden Wasserdampfdurchlässigkeit zu einer positiven Beeinflussung des Feuchtehaushalts einer Fassade beiträgt.

«Novalith»-Fassadenfarben und -Fassadenputze zeichnen sich wie alle Silikatbeschichtungen durch eine äusserst geringe Verschmutzungsanfälligkeit aus, da die mineralischen Bindemittel keine Thermoplastizität aufweisen, sich elektrostatisch nicht aufladen und eine leichte, aber gewünschte Edelkreidung bewirken. Da in allen «Novalith»-Systemen ausschliesslich mineralische Pigmente eingesetzt werden, die über höchste Licht- und Wetterechtheit verfügen, sind pigmentbedingte Farbtonveränderungen und Ausbleichungen ausgeschlossen. 20 Jahre Praxiserfahrung und Vergleichsergebnisse am Wetterstand haben bestätigt, dass die mittels APS-Technologie hergestellten Produkte eine sehr geringe Verschmutzungsanfälligkeit sowie eine ausgezeichnete Wetterbeständigkeit aufweisen und sich diesbezüglich besser als viele andere Systeme verhalten. Das bestätigen heute unzählige Praxisobjekte, die in den vergangenen 20 Jahren ausgeführt wurden und sich noch immer in einwandfreiem Zustand präsentieren.

kabe-farben.ch

Novalith
Haus zum Greif in St. Gallen.
Novalith
Textilmuseum in St. Gallen. Fotos: Karl Bubenhofer AG
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