Vom Handwerker zum Generalunternehmer

Urs Stieger baut, vermarktet und bewirtschaftet Immobilien. Im Interview äussert er sich zu seinem Werdegang und zu seinem Beruf.

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Auch in Bezug auf die Lichtqualität und das schattenfreie Ausleuchten des Gesichts überzeugen die Keller-Produkte.
Interview
Urs Stieger baut, vermarktet und bewirtschaftet Immobilien. Im Interview äussert er sich zu seinem Werdegang und zu seinem Beruf.
Urs Stieger ist Inhaber der Stimo Unternehmungen AG in Kloten, die Immobilien baut, vermarktet und bewirtschaftet. Bereits im Alter von 30 Jahren hatte er so viel Geld gespart, um ein Mehrfamilienhaus zu kaufen. Das war der Startschuss zu seinem Generalunternehmen.Herr Stieger, bitte schildern Sie uns Ihren Werdegang.
Als Gipserlehrling war ich von Menschen angetan, die in schönen Kleidern die Cafés besuchten. Meine Berufskleidung hinterliess ab und zu Staubspuren auf dem Teppich, und so dachte ich oft: Mit solch edlen Kleidern möchte ich mich auch zeigen. Das inspirierte mich zu zielgerichteter, harter Arbeit, um im Leben erfolgreich zu sein. Nach der Lehre und einigen Berufsjahren verkaufte ich während rund fünfzehn Jahren Kalk- und Gipsprodukte. Mit den Provisionen und weil ich sparsam lebte, hatte ich bald genügend Geld beisammen, um meine erste Immobilie zu kaufen.Über 25 Jahre spielte ich Interclub-Meisterschaften im Squash der höchsten Schweizer Nationalliga und baute mir dabei ein breites Netzwerk auf. Ein Kontakt half mir damals, zu einem attraktiven Preis ein Mehrfamilienhaus zu kaufen. Nach wie vor profitiere ich von meinem Beziehungsnetz und von meinen Erfahrungen aus der Baubranche, der ich treugeblieben bin.

Was ist das Schöne an Ihrem Beruf?
Täglich habe ich mit unterschiedlichen Menschen zu tun: Das bereichert mein Leben und bringt interessante Projekte hervor. Baue ich ein Haus oder modernisiere es, ist es mein Wunsch, ein stilvolles und wohliges Heim mit überdurchschnittlichem Ausbaustandard zu schaffen. Ich geniesse es, mit langjährigen Partnern aus dem Küchenbau und aus der Sanitärbranche gemeinsam Wohnträume zu realisieren.

Wie viele Wohnungen und Häuser bauen Sie jährlich? Wie ist das Verhältnis Miet- zu Eigentumswohnungen?
Momentan ist das Verhältnis etwa halbe-halbe, es tendiert jedoch in Richtung zwei Drittel Miet- und ein Drittel Eigentumswohnungen. Jährlich bauen wir rund 150 Wohnungen.

Mit welchen Argumenten überzeugen Sie Landbesitzer?
Grundsätzlich sind wir immer an Bauland interessiert, wir kaufen es aber nicht um jeden Preis. Seit über zehn Jahren haben wir einen Wohnungsleerstand von unter 0,5 Prozent. Unser Credo ist, attraktive Mietwohnungen zu fairen Preisen zu bauen und Wohnträume zu verwirklichen. Wir bieten den Landbesitzern einen Mehrwert und haben die Vision, das Ortsbild positiv zu beeinflussen. In jedem unserer Projekte steckt viel Herzblut.

Es heisst, im Bad sei das Licht besonders wichtig. Welche Aspekte gilt es zu beachten?
Ich teile diese Aussage. In zahlreichen Wohnungen, die wir bauen, ist der Spiegelschrank die einzige Lichtquelle im Bad. Neben Produkten mit guter LED-Qualität achten wir darauf, dass der Betrachter keine Schatten im Gesicht hat und ihn das Licht nicht blendet. Sehr geschätzt werden die Unterbodenbeleuchtung, die den Waschtisch ausleuchtet, sowie dimmbares Licht. Bezüglich unserer Anforderungen überzeugen uns die Produkte der Keller Spiegelschränke AG.

Bestimmen Sie, welche Spiegelschränke beziehungsweise Lichtspiegel eingeplant werden?
Die Planung und die Konzeption der Wohnungen und somit auch die der Bäder erfolgen vorwiegend von uns, Handwerkern geben wir wenig Spielraum. Da ich für Küche und Bad mit langjährigen Partnern zusammenarbeite, vertraue ich auf die Produkte, die sie uns vorschlagen. Lichtspiegel sind weniger ein Thema.

Berücksichtigen Sie auch Kundenwünsche?
Bei den Eigentumswohnungen realisieren wir, wenn immer möglich, die Wünsche unserer Kunden, bei den Mietwohnungen weiss ich aus Erfahrung, dass viel Stauraum gewünscht wird. Dies beachten wir neben den Spiegelschränken auch bei den Waschtischen und wählen solche mit einem Unterbau. Wir präsentieren den Kunden einen Vorschlag, den sie übernehmen, oder sie teilen uns ihre Änderungen mit.

stimo.ch
guten-morgen.ch

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Sowohl innerhalb als auch ausserhalb eines Gebäudes legt das Generalunternehmen viel Wert auf Stil und eine ansprechende Wohnkultur.
Urs Stieger
Der ehemalige Gipser Urs Stieger hat sich mit seinem Generalunternehmen einen Traum verwirklicht.
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