Mithilfe von Jansen wird das «Fenix» inhaltlich wie architektonisch zum herausragenden Museum
Am Rotterdamer Hafen wurde Europas einst grösstes Lagerhaus in ein Museum für Migration transformiert. Eingebettet in die historische Tragstruktur prägen rohe Stahlprofile von Jansen für Fenster, Türen und Fassaden das architektonische Erscheinungsbild.

Im Mai 2025 wurde in Rotterdam das «Fenix» eröffnet – ein inhaltlich wie architektonisch herausragendes Museum, das Migration als grundlegendes Element der Menschheitsgeschichte ins Zentrum stellt. Untergebracht in einem denkmalgeschützten Hafenspeicher aus dem Jahr 1923, vereint das Projekt historische Bausubstanz mit zeitgenössischer Architektur zu einem vielschichtigen Ort. Im Auftrag der privaten Stiftung Droom en Daad wurde das ehemalige Lagerhaus in ein Museum überführt. Der architektonische Entwurf stammt von Ma Yansong, Gründer des Pekinger Büros MAD Architects.
Hohe technische Anforderungen
Im Innenraum kamen feuerhemmende Türanlagen auf Basis des Systems «Jansen-Economy 60» zum Einsatz. Die zertifizierten Brand- und Rauchschutzsysteme verbinden funktionale Sicherheit mit gestalterischer Zurückhaltung. Trotz hoher technischer Anforderungen erlauben die schlanken Profile eine filigrane Optik mit reduziertem Rahmenanteil. Mit einer Bautiefe von 60 mm eignet sich das System insbesondere für grosszügige, rauch- und flammendichte Abschlüsse, ohne die architektonische Klarheit zu beeinträchtigen. Die stabilen, verwindungssteifen Stahlprofile ermöglichen ein- und zweiflügelige Türlösungen.
Für die Eingangsanlagen wurde das System «Jansen Janisol» (in RC3) eingesetzt. Es verbindet hohe Transparenz mit erhöhter Sicherheitsanforderung: Die schmalen Profilansichten von Flügel und Rahmen betonen die Glasflächen, während die Einbruchhemmung nach Klasse RC3 den Schutz sensibler Ausstellungsbereiche gewährleistet. Zur gezielten Belichtung des Innenraums wurden Fassaden- und Dachflächen partiell durch Glasvorhangfassaden ergänzt. Zum Einsatz kam das System «Jansen VISS», das sich durch robuste Eleganz und hohe Anpassungsfähigkeit auszeichnet.
Mit seiner Eröffnung positioniert sich das Museum als kultureller Ort von hoher gesellschaftlicher Relevanz, in einer Zeit, in der Migration zunehmend politisch instrumentalisiert wird. Architektur, Geschichte und Kunst greifen hier integrativ ineinander und schaffen einen Raum für Erinnerung, Identifikation und Dialog.
