Weniger Profil, mehr Raum: Filigrane Stahltüren und Festverglasungen

Vom Papieri-Loft in Cham bis zum Parkcafé «Kleine Schanze» in Bern: Drei Schweizer Projekte zeigen, wie filigrane Stahlprofile Räume gliedern, historische Strukturen respektieren und fliessende Übergänge schaffen.

Wohnloft in der ehemaligen Papierfabrik Cham: Türelemente und festverglaste Trennwände mit „forster presto xs“. (Foto: Anton Bachmann AG)

Wie viel Profil braucht eine Tür? Bei der Umnutzung bestehender Gebäude wird die Antwort zur architektonischen Frage: Neue Abschlüsse sollen Räume gliedern, ohne räumliche Grosszügigkeit oder historische Proportionen zu überformen. Stahl verbindet hohe Steifigkeit mit schlanken Querschnitten und grossen Glasanteilen. Entscheidend ist dabei nicht allein der Einbauort, sondern die bauphysikalische Aufgabe: «forster presto xs» ist für ungedämmte Türen konzipiert, «forster unico xs» für wärmegedämmte Fenster und Türen der Gebäudehülle. Die Rahmenansichten beginnen bei 23 Millimetern; einzelne Ansichten von «forster presto xs» fallen noch schmaler aus. Beide Systeme bestehen aus 100 Prozent Stahl und wahlweise in Low Carbon Emission Steel erhältlich.

Zonieren, ohne abzuschotten

Im Papieri-Areal in Cham gliedern Festverglasungen und Türen mit «forster presto xs» die offenen Loft-Grundrisse der von Boltshauser Architekten umgebauten Papiermaschinenhallen. Die feinen Stahl-Glas-Raster schaffen Rückzug, ohne die durchgehende Raumwirkung zu verlieren, und vermitteln zwischen der rohen Bestandsstruktur und der neuen Wohnnutzung.

Auch im Empfangsbüro der Rytz AG in Zunzgen liegt die Qualität im Detail: Winkel-Glashalteleisten und ihre sorgfältige Fügung machen die Trennwand mit «forster presto xs» zu einem eigenständigen Innenausbauelement.

Im Büro der Rytz AG strukturiert das schlanke Profilsystem forster presto xs den offenen Grundriss mit einer transparenten Raumtrennung. (Foto: Damian Poffet)
Die flächenversetzte Stahlprofiltür verbindet filigrane Ansichten mit einem präzise integrierten Türbeschlag und zeitgemässer Funktionalität. (Foto: Damian Poffet)

Den Pavillon zum Park öffnen

Beim Parkcafé «Kleine Schanze» in Bern wird das Profilsystem zum beweglichen Teil der Gebäudehülle. Kast Kaeppeli Architekten befreiten den 1945 errichteten Pavillon von späteren Anbauten und stärkten seine ursprüngliche Formensprache. Faltschiebeelemente und Festverglasungen aus «forster presto xs» öffnen den Gastraum grossflächig zur Parklandschaft. Je nach Wetterlage und Bestuhlung lassen sich die Elemente flexibel öffnen. Die Stahlprofile mit Ansichtsbreiten ab 23 Millimetern verbinden hohe Transparenz mit der nötigen Stabilität der beweglichen Elemente.

Die leichte Architektur des Parkcafés mit den filigranen Faltschiebeelementen „forster presto xs“ schafft fliessende Übergänge zum Park. (Foto: Rolf Siegenthaler)

Details aus einem Guss

Auch der Beschlag folgt derselben Logik. Forsters Designgriffe für Türen und Fenster sind auf beide «xs»-Systeme abgestimmt. Die Serien Harmonia, Pura, Palma, Luna und Eterna greifen die Geometrie der Stahlprofile auf und sind in gebürstetem Nickel, texturiertem Mattschwarz und satiniertem Messing erhältlich.

Die Referenzen zeigen: Filigrane Stahltüren sind nicht nur ein Stilmittel. Richtig eingesetzt, werden sie zum präzisen Werkzeug für räumliche Gliederung, den Umgang mit dem Bestand und fliessende Übergänge zwischen innen und aussen.

Mehr zu den Türsystemen von Forster

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